Biographie Johann August Sutter

Sutter ist Nachfahre einer langen Reihe von Bandweber- und Bauerngeschlechter der Nordwestschweiz. In seinem Bürgerort Rünenberg/Baselland kann die Familie bis ins Jahr 1574 zurückverfolgt werden.

Geboren wurde Sutter am 15. Februar 1803 in Kandern, Markgrafschaft Baden, als Sohn von Johann Jakob Sutter (geb. 1776), Vorsteher und Vorarbeiter der Häusler' schen Papierfabrik in Kandern und von Christine Wilhelmine Stober, Tochter des Pfarrers Johann Adolf Stober von Grenzach. Sein Bruder, Jakob Friedrich, wurde am 28. Februar 1808 geboren. Sutter absolvierte eine kaufmännische Lehre in der Thurneysen' schen Druckerei und Verlagsbuchhandlung in Basel und heiratete am 24. Oktober 1826 in Burgdorf Annette Dübeld. Ihr erster Sohn, Johann August, kam einen Tag später, am 25. Oktober 1826 zur Welt. Vier weitere Kinder, drei Jungen und ein Mädchen, folgten.

Aufgrund des schlechten Geschäftsgang seiner Firma verliess Sutter im Mai 1834 die Schweiz und landete im Juli in New York. Am 1. Juli 1839 traf er im späteren San Francisco ein und baute im Landesinnern seine Siedlung Neu Helvetien, die er zu einem fruchtbaren Gut machte, bis am 28. Januar 1848 sein Zimmermann James Marshall beim Bau von Sutters Sägemühle bei Coloma Gold fand.

Der Fund löste den Gold Rush aus und richtete Sutters Werk zugrunde. Sutter versuchte noch jahrelang erfolglos von der amerikanischen Regierung eine angemessene Entschädigung für seinen Verlust zu erstreiten. Er starb am 18. Juni 1880 in einem Hotelzimmer in Washington, D.C.

Seine Frau folgte ihm am 19. Januar 1881. Beide fanden in Lititz, Pennsylvanien, ihre letzte Ruhestätte.
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